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Der Beutelmull

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Der Beutelmull oder Beutelmaulwurf (Notoryctes typhlops) ist in der Wüste des zentralen Australiens beheimatet. Er "schwimmt" förmlich durch den lockeren Sand. Dazu schiebt er sich unablässig voran, indem er die mit abgeflachten Klauen besetzten Vorderpfoten als Schaufeln einsetzt. Der Beutelmull bewegt sich auch unterirdisch fort, ähnlich wie die Goldmulle aus Afrika, mit denen er jedoch nicht verwandt ist. Vorder- und Hinterende des kleinen Säugers sind an seine Lebensumstände angepasst: Seine Nase und sein kurzer Schwanz sind lederartig verfestigt, so dass sie Schutz gegen die ständige Reibung im Sand bieten. Der Beutelmull hat weder Augen noch äußere Ohren. Seine Beute - Käferlarven, Raupen und andere Insekten - spürt er in dem sandigen Grund lediglich mit Hilfe seines besonders ausgeprägten Geschmacks- und Tastsinnes auf. Quelle Text u. Bild: www.australier.de

Der Beutelmull besetzt in Australien die Ökologische Nische, die bei uns vom Maulwurf gehalten wird. Daher bezeichnet man den Beutelmull auch als Beutelmaulwurf. Er ist aber natürlich ein "echtes" Beuteltier, das weder mit den Mullen, die zu den Nagetieren gehören, noch mit den Maulwürfen, Angehörigen der Gruppe der Insektenfresser, näher verwandt ist. Er ähnelt diesen äußerlich aber sehr, was auf eine konvergente Entwicklung zurückzuführen ist, die aufgrund einer ähnlichen Lebensweise gleiche Körpermerkmale hervorgebracht hat. Der walzenförmige Körper des Beutelmulls wird bis zu 16 cm lang. Die Schwanzlänge beträgt etwa 2 cm. Beutelmulle erreichen ein Maximalgewicht von 70 Gramm. Das Fell ist hell - weißlich über sandfarben bis rötlich. Die Vorderfüße besitzen jeweils 2 Grabkrallen. Quelle Text: www.tierinformation.de

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